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Montag, 20. August 2012

Trouble in paradise

Gestern haben wir erfahren, dass man als Segler Dokument braucht "Zerpa" nennt es sich. Darin steht von wo nach wo man segelt. Da Andrew bei der Cost Guard nachgefragt hatte ob er es braucht, sie es verneinten, dachten wir wir wären safe in der Hinsicht. Doch das stimmte nicht. Wir haben heute von 9 bis 14 Uhr den Tag mit Behördengängen verbracht, es irgendwie doch hinbekommen das wir nicht ausreisen müssen. Schlußendlich sind wir nun offiziell eingereist und haben alle einen Stempel im Pass. Hätte das nicht geklappt, hätten wir über Kuba nach Florida segeln müssen um überhaupt weiter zu kommen. Gott sei Dank hat das geklappt!!!
Der Capitan eines Touristenkatamarans hat uns vorgestern versprochen einen gebrauchten Motor für unser Dinghy (Beiboot) vorbei zu bringen. Wir hatten am ersten Tag schon einen organisiert, der war mit 14PS aber viel zu stark für unser kleines Dinghy.
Wenn wir den Motor haben, brauchen wir keinen Hafen mehr da wir dann offshore ankern können.
Soviel zum Organisatorischen.

Die Isla Mujeres ist ein Traum, etwas touristisch aber nicht überlaufen. Karibik wie aus dem Katalog, weiße Strände, exotische Früchte an jeder Ecke, Palmen, türkises Meer, kleine Fischerboote und echt nette Mexikaner. Vorgestern Abend haben wir ein Hostel entdeckt wo man abends Cocktails in Hängematten verputzen kann. Dazu gibt's Live-Musik von einem tollen Gitarristen/Pianisten/Jazz-man, er variert sehr stark. (Das Hostel http://www.pocna.com/)

Wir werden jetzt erstmal ein paar Tage hierbleiben und dann mit der Striker auf die Isla Cozumel segeln. Von dort aus dann einmal komplett gen Süden nach Rotan in Honduras, übers Cap of God's Blessing zur Isla de san Andreas und dann nach Costa Rica. Soweit der Plan.
Kuba fällt sehr zu meinem Bedauern aus, aber es ist einfach zu gefährlich jetzt mitten in der Hurricane Saison dort hin zu segeln.
Wir haben ja schliesslich auch nur noch 6 Wochen Zeit...
Max wird uns morgen verlassen und den Landweg nach Costa Rica nehmen, um uns dort wieder zu treffen.

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